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Akademien der Wissenschaften Schweiz  
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«For Women in Science»

 



 

Dr. Karine Lefort

Karin_Lefort

Stipendium «For Women in Science» 2009–2010

 

 

Geboren am 22.10.1974, Französin

Projekt: Involvement of microRNAs in the p53/Notch1 feed forward loop controlling keratinocyte homeostasis

Forschungsinstitut: Departement Biochemie, Universität Lausanne. Angliederung an das Departement Dermatologie, Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV)

 

 

Projektabstract

 

Beteiligung der MicroRNAs in der Feedforward-Schleife zwischen p53 und Notch1,

die die Homöostase der Keratinozyten reguliert

 

MicroRNAs (miRNAs) sind kleine RNAs bestehend aus 17-25 Nukleotiden, die an mRNAs hybridisieren, was entweder zu einem Abbau der mRNAs oder zu einer Hemmung der Translation führt. Obwohl gemäss Programmen zur Vorhersage von Zielgenen ein Drittel aller menschlichen Gene durch miRNAs reguliert sein könnte, ist ihre genaue Rolle in mehreren Zellprozessen noch unbekannt. Hier werden wir Keratinozyten als Modellsystem verwenden, um die Rolle der miRNAs im Wachstum/in der Differenzierung von Epithelzellen zu untersuchen. Wir werden den Akzent insbesondere auf miR-34a richten, eine der wenigen miRNAs, die in hohem Masse in normalen primären menschlichen Keratinozyten exprimiert wird und in Plattenepithelkarzinomzellen herunterreguliert wird. miR-34a ist ein bekanntes Zielgen von p53. Wie kürzlich beschrieben, ist das Notch1-Gen, welches die Erneuerung und Differenzierung von Stammzellen der Keratinozyten reguliert, auch ein Zielgen von p53. Die zentrale Arbeitshypothese dieser Studie liegt darin, zu untersuchen, ob 1/ miR-34a eine Rolle im Wachstum/in der Differenzierung von Keratinozyten spielt und 2/ ob sie ein Schlüsselfaktor in der regulierenden Feedforward-Schleife zwischen Notch1 und p53 ist. Diese Studie wird auch auf andere durch Notch1 regulierte miRNAs ausgeweitet, die an der Feedforward-Schleife zwischen p53 und Notch1 beteiligt sein könnten, welche eine entscheidende Rolle für das fein abgestimmte Gleichgewicht zwischen der Proliferation und Differenzierung von Hautkeratinozyten zu spielen scheint.